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Der Schwarm - Schatzing Frank - Страница 106
»Also, was machen wir?«
»An Statoil gehe ich jedenfalls nicht ran.«
»Schon gut.« Suess rieb sich die Augen. »Du hast ja Recht. Also wenden wir uns ans Ministerium fur Forschung und Entwicklung und an die Umweltbehorde.«
»In Oslo?«
»Und in Berlin. Und Kopenhagen. Und Amsterdam. Ach ja, London. Hab ich was vergessen?«
»Reykjavik.« Bohrmann seufzte. »Du lieber Himmel. Okay, so machen wir’s.«
Suess starrte aus dem Fenster seines Buros. Von hier aus konnte man uber die Kieler Forde sehen. Auf die gewaltigen Krananlagen, wo die Schiffe beladen wurden, auf die Kontore und Silos. Ein Zerstorer der Marine verschwamm im Grau von Wolken und Wasser.
»Was sagen deine Simulationen eigentlich uber Kiel?«, fragte Bohrmann. Seltsam, dass er daruber noch gar nicht richtig nachgedacht hatte. Hier, so nah am Wasser.
»Es konnte gut gehen.«
»Immerhin ein Trost.«
»Versuch trotzdem, Johanson zu erreichen. Versuch es immer wieder.« Bohrmann nickte und ging nach drau?en.
Von unermesslicher Weite konnte keine Rede sein, als Eddie die sechs Au?enscheinwerfer einschaltete. Je 150 Watt aus vier Quartz-Halogen-Strahlern und zwei 400-Watt-HMI-Leuchten tauchten ein Gebiet im Radius von etwa funfundzwanzig Metern in glei?endes Licht. Feste Strukturen waren nicht auszumachen. Stone blinzelte irritiert nach der langen Fahrt durch die Dunkelheit. Das Deep Rover fiel durch einen Vorhang aus schimmernden Perlen.
Er beugte sich vor.
»Was ist das?«, fragte er. »Wo ist der Meeresboden?«
Dann erkannte er, was um sie herum aufstieg. Es waren Blasen. Sie trudelten zur Oberflache, einige klein und wie auf Schnure gereiht, andere plump und eiernd.
Das Sonar lie? weiter sein charakteristisches Pfeifen und Klicken horen. Eddie studierte mit zusammengezogenen Brauen die LED-Anzeigen der Konsole, die Aufschluss uber den Zustand der Batterien, uber Innen— und Au?entemperatur, Sauerstoffvorrat, Kabinendruck und so weiter gaben, und rief die Messdaten der Au?enfuhler ab.
»Herzlichen Gluckwunsch«, knurrte er. »Es ist Methan.«
Der Perlenvorhang wurde dichter. Eddie klinkte zwei Stahlgewichte aus, die seitlich der Kufen befestigt waren, und presste zusatzliche Luft in die Tanks, um das Tauchboot in eine stabile Position zu bringen. Sie hatten nun schweben mussen, aber stattdessen sanken sie weiter.
»Wir kriegen den Arsch nicht hoch. Ich glaub’s nicht!«
Im Licht der Scheinwerfer tauchte der Boden unter ihnen auf. Er kam ihnen entgegen, viel zu schnell. Stone erhaschte einen Blick auf Spalten und Locher, dann war alles wieder voller Blasen. Eddie fluchte und blies weiteres Wasser aus den Tanks.
»Was ist denn los?«, wollte Stone wissen. »Haben wir Probleme mit dem Auftrieb?«
»Schatze, es ist das Gas. Wir sind mitten in einem Blowout.«
»So ein Mist.«
»Nur die Ruhe.«
Der Pilot warf die Propeller an. Das Boot begann sich durch die Schnure aus Blasen vorwarts zu bewegen. Stone verspurte kurz ein Gefuhl wie in einem sanft abstoppenden Fahrstuhl. Sein Blick suchte den Tiefenmesser. Das Deep Rover fiel immer noch, nun aber langsamer. Dennoch naherten sie sich dem Boden mit hoher Geschwindigkeit. Nicht lange, und sie wurden aufschlagen.
Er biss sich auf die Lippen und lie? Eddie seinen Job machen. In dieser Situation war nichts weniger angebracht, als den Piloten durch Gequatsche aus der Ruhe zu bringen. Also sah Stone zu, wie die Blasen dicker und der Vorhang dichter wurden und das, was man in dem Blowout noch vom Boden erkennen konnte, langsam zur Seite wegkippte. Die rechte Kufe verschwand in heftigem Sprudeln, und das Tauchboot geriet in Schieflage.
Er hielt den Atem an.
Dann waren sie durch.
So wild es eben noch um sie herum geschaumt hatte, so ruhig lag jetzt der Meeresboden vor ihnen. Fur die Dauer eines Augenblicks begann das Boot wieder zu steigen. Eddie bediente ohne sonderliche Hast die Fluter und lie? etwas Meerwasser in die Tanks laufen, bis das Deep Rover austariert war und dicht uber dem Hang dahinschwebte.
»Alles wieder im grunen Bereich«, sagte er.
Mit zwei Knoten fuhren sie nun Hochstgeschwindigkeit, umgerechnet etwa 3,7 Kilometer pro Stunde. Jeder Jogger war schneller, aber hier ging es nicht darum, Entfernungen zuruckzulegen. Genau genommen waren sie ziemlich exakt dort, wo Stone die Fabrik auf Grund gesetzt hatte. Weit konnte es nicht mehr sein.
Der Pilot grinste.
»Damit hatten wir eigentlich rechnen konnen, was?«
»Nicht in der Heftigkeit«, sagte Stone.
»Nicht? Wenn schon das Meer stinkt wie die letzte Kloake? Irgendwo muss das Gas ja austreten. Na, Sie wollten es ja nicht anders. Sie wollten ja unbedingt runter.«
Stone wurdigte ihn keiner Antwort. Er straffte sich und suchte nach Anzeichen von Hydraten, aber im Moment waren keine zu sehen und nur vereinzelt Wurmer. Ein gro?er Plattfisch, ahnlich einer Scholle, lag auf dem Boden. Bei ihrem Naherkommen stieg er trage auf, wirbelte ein wenig wolkigen Schlamm auf und schwamm aus dem Licht.
Wie unwirklich es war, hier zu sitzen, wahrend drau?en fast einhundert Kilogramm Wasserdruck auf jeden Quadratzentimeter der Acrylkugel einwirkten. Alles an dieser Situation war kunstlich. Die erleuchtete Zone des Hangplateaus mit seinen wandernden Schatten, als das Deep Rover langsam daruber hinwegzog. Die Schwarze jenseits des diffundierenden Lichts. Der maschinell aufrechterhaltene Innendruck. Die Atemluft, die kontinuierlich aus Gasflaschen stromte, wahrend das ausgeatmete Kohlendioxid von Chemikalien eliminiert wurde.
Nichts hier unten lud den Menschen zum Verweilen ein.
Stone schmatzte. Seine Zunge klebte am Gaumen. Er dachte daran, dass sie stundenlang vor dem Tauchgang nichts getrunken hatten. Fur alle Falle lagerten Human Range Extender an Bord, spezielle Flaschen, wenn es gar nicht mehr anders ging, aber jedem, der ein Tauchboot bestieg, wurde vorher dringend geraten, seine Blase zu entleeren, und zwar so, dass sie eine Weile leer blieb. Seit dem fruhen Morgen hatten er und Eddie zudem nur Erdnussbuttersandwiches und knochenharte Schoko— und Ballaststoffriegel zu sich genommen. Tauchmahlzeiten. Nahrhaft, sattigend und trocken wie Saharasand.
Er versuchte sich zu entspannen. Eddie gab einen kurzen Bericht an die Thorvaldson. Hin und wieder sahen sie Muscheln oder Seesterne. Der Pilot wies mit einer Handbewegung nach drau?en.
»Erstaunlich, was? Wir sind tiefer als neunhundert Meter, und es ist stockfinster. Trotzdem nennt man diesen Bereich Restlichtzone.«
»Soll es nicht Gegenden geben, wo das Wasser so klar ist, dass bis eintausend Meter tatsachlich noch Licht einfallt?«, fragte Stone.
»Sicher. Aber kein menschliches Auge ist in der Lage, das zu erkennen. Spatestens ab einhundert, einhundertfunfzig Meter ist fur unsereinen zappenduster. Waren Sie schon mal tiefer als tausend?«
»Nein. Sie?«
»Einige Male.« Eddie zuckte die Achseln. »Es ist genauso beschissen dunkel wie hier. Ich bin lieber da, wo das Licht ist.«
»Was denn? Kein Ehrgeiz auf Tiefgang?«
»Wozu? Jacques Picard hat’s bis in 10740 Meter Tiefe geschafft. Darauf hatte ich gar keine Lust. Es war eine wissenschaftliche Leistung ersten Ranges, aber was zu sehen gibt’s da kaum.«
»Woher wollen Sie das wissen?«
»Ich wei? es nicht. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass da viel ist. Ich meine, selbst wenn, es ist lustiger in der Benthosphare als in den Abyssalen, es ist einfach mehr los.«
»Pardon«, sagte Stone. »Aber kam Picard nicht 11340 Meter tief?«
»Oh, das.« Eddie lachte. »Ich wei?, es steht in allen moglichen Schulbuchern. Falschmeldung. Lag am Messgerat. Es war in der Schweiz kalibriert worden, in Su?wasser. Verstehen Sie? Su?wasser hat eine andere Dichte. Darum haben sie sich vermessen bei ihrer einzigen bemannten Tauchfahrt zum tiefsten Punkt der Erdoberflache. Sie hatten …«
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